Die deutsche Gruppe bestand aus der Sparkassen-Kauffrau Petra Marwede (39), dem Unternehmensberater Maik Grieger (31), dem Logistik-Manager Holger Kruse (29), dem Systemingenieur Ronald Peters (35) und dem Informatiker Nico Zenker (30). Begleitet wurde unser Team von Rot. Michael Jess (RC Celle).
„Durch die Besuche in
modernen Fabrikanlagen, Krankenhäusern, Universitäten und öffentlichen
Institutionen sind die Mitglieder unserer Gruppe zu einer Wissensbereicherung
über ein Land gelangt, das in Zukunft zu den fünf führenden Industrienationen
dieser Welt zählen wird.“ So lautet das Fazit von Teamleader Michael Jess (RC
Celle) nach der Rückkehr aus
Brasilien.
Vier Wochen lang bereisten
die Teilnehmer des Studiengruppenaustausches von Rotariern für Nichtrotarier den Distrikt 4651 im Bundesstaat Santa Catarina. „Neben
vielen neuen Kontakten zu überaus freundlichen und hilfsbereiten Brasilianern
war es interessant zu erkennen, dass man mit viel Geduld und dem Geschick zur
spontanen Improvisation unter Auslassung von europäischem Perfektionismus zu
beachtlichen Erfolgen bei der Entwicklung und Industrialisierung des Landes
gelangt ist“, so Jess.
Auf dem Rückflug der deutschen Gruppe saß das
brasilianische Austausch-Team mit in der Air France Nr. 5492 nach Langenhagen. Der langjährige GSE-District-Chair Dieter Betz (RC Celle)
hat für die fünf Mitglieder und ihren Teamleiter Ademir Buerger im Zusammenarbeit
mit den aufnehmenden Clubs Bitterfeld-Wolfen, Braunschweig-Richmond, Celle,
Celle-Schloss, Halberstadt, Hameln, Hannover-Leineschloss,
Langenhagen-Wedemark, Soltau und Walsrode ein ebenso umfangreiches wie interessantes Programm zusammengestellt.
Schließlich kommen die jungen Südamerikaner nicht zum Spaß nach Deutschland,
sondern um sich mit Kollegen aus ihrem beruflichen Umfeld auszutauschen sowie
Kultur, Land und Leute kennenzulernen.
Zum Programm gehören unter anderem ein Besuch des
Niedersächsischen Landtages und des Bundeswehr-Standortes Munster, einer
Biogasanlage, einer Windkraftanlage und des Kernkraftwerkes Grohnde, eine
Besichtigung des Olympiastützpunktes Hannover und der Autostadt in Wolfsburg
sowie Ausflüge nach Berlin, Potsdam, Leipzig und in den Harz. Aber auch die
Geselligkeit kam nicht zu kurz: So kochten gemeinsam deutsche und südamerikanische Gerichte oder waren mit dem
Paddelboot auf der Örtze unterwegs. Darüber hinaus präsentierten sich die Brasilianer
genauso bei der Distriktkonferenz in Braunschweig wie dies die deutsche Gruppe
in Santa Catharina getan hatte.
„Der GSE-Austausch ist eine
einmalige Art und Weise, ein fremdes Land abseits vom üblichen Tourismus
kennenzulernen“, betont Dieter Betz und appelliert an die Clubs, schon jetzt
Bewerber für den im kommenden Jahr anstehenden USA-Aufenthalt zu benennen. Dann
geht es in den Distrikt 6290 nach Michigan.
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